Unsere Gemeinde

Ein kurzer Überblick

Trinwillershagen liegt im Hinterland der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst, etwa 12 km östlich von Ribnitz-Damgarten. Zur Gemeinde gehören neben Trinwillershagen selbst die Dörfer Wiepkenhagen, Langenhanshagen und Neuenlübke. Seit dem 1. Januar 2005 gehört die Gemeinde zum Amt Barth.

Entstehung und Historie

Trinwillershagen 1583Das Dorf Trinwillershagen entstand etwa im 13. Jahrhundert, die erste nachgewiesene urkundliche Erwähnung datiert von 1320. Der Name wird auf das althochdeutsche "Tründel" zurückgeführt, das soviel wie "Rundling" bedeutet, er weist auf den Charakter eines "Runddorfes" hin (siehe nebenstehenden Plan von 1583). Seit dem 18. Jhr. gehörte Trinwillershagen zu einem Rittergut mit häufig wechselnden Pächtern.

Nach dem Ende des 2. Weltkrieges gab es besonders durch das Engagement zugezogener Siedler eine positive wirtschaftliche Entwicklung. Es entstand die bekannte große Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft "Rotes Banner", die sich dank guter Ergebnisse besonderer Wertschätzung der DDR-Führung erfreute. Trinwillershagen war wiederholt Gastgeber für Staatsbesuche (beispielsweise 1957 Walter Ulbricht und Anastas Mikojan). Am 13. Juli 2006 weilte US-Präsident George W. Bush auf Einladung der Bundeskanzlerin Angela Merkel zu einem Grillabend in Trinwillershagen. Durch die damit verbundene umfangreiche Berichterstattung in den Medien wurde unsere Gemeinde international bekannt.

Neue Perspektiven - Europaregion Pomerania

Mit der Wende wurde die LPG 1991 aufgelöst. Nach einigen Jahren der Stagnation hat sich im Dorf und Umland wieder vieles neu entwickelt. Heute sind u. a. mehrere kleine Bau-, Handwerks- sowie landwirtschaftliche Betriebe ansässig, die Gemeinde bietet eine gesunde Infrastruktur. Der große Festsaal und die Kegelbahn in der Gaststätte und Pension "Zu den Linden" werden häufig und gern genutzt.

Am 23.7.2007 wurde ein Partnerschaftsvertrag mit der Gemeinde Postomino (Polen) unterzeichnet. Angestrebt wird die Entwicklung einer langfristig fruchtbaren Zusammenarbeit auf allen Gebieten des kulturellen und wirtschaftlichen Lebens, beispielsweise durch gegenseitige regelmäßige Besuche. Mehr Informationen über Postomino findet man auch bei Wikipedia.

Seit dem 25. Februar 2011 trägt Trinwillershagen ein offizielles Wappen.

Chronik Teil 2Chronik der Gemeinde

Der Ortschronist Siegfried Kell hat viele interessante Details und Zeitdokumente in einer Chronik zusammengefasst. Seit Dezember 2014 gibt es "Das zweite Buch zur Chronik Trinwillershagen", das auf 164 Seiten mit vielen Fotos und Illustrationen die Entwicklung der Gemeinde in den Jahren 1990 bis 2014 beleuchtet. Diese neue Broschüre kann für 10 Euro erworben werden, wenden Sie sich bei Interesse bitte per E-Mail an die Gemeinde. Beide Bände der Chronik werden derzeit für zusammen 15 Euro angeboten.

Besucher des Ortes können nach Absprache mit Herrn Reiter (Tel. 038225/30118) das Traditionskabinett im Gemeindehaus besichtigen.